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Aktuelle
Informationen
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Konzert
in der Stiftsbasilika
Mit "Trompetenschall & Orgelklang" ist das nächste Konzert in der Stiftsbasilika Herrieden überschrieben.
BAVARIAN BRASS
- sechs Orchestermusiker und Musiklehrer - gestalten
am Sonntag, 03. Oktober
2010 um 17.00 Uhr
ein festliches Kirchenkonzert
mit vier Trompeten, Orgel und Pauken.
Zur Aufführung kommen Werke von Johann Sebastian Bach, Geogres Bizet,
Georg Friedrich Händel,
Johann Pachelbel, Giles Farnaby, Edward Elgar, Pavel Stanék und zeitgenössischen Komponisten.
Eintrittskarten nur an der Konzertkasse zum Preis von 10,--/8,-- €.
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Bilder
vom Firmgottesdienst
mit Kurienerzbischof Zygmunt Zimowski, Rom
am
Samstag, 24. Juli 2010




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Liebe Gläubigen der Pfarreien Herrieden, Elbersroth, Neunstetten und Rauenzell!
Liebe Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt!
Papst Benedikt XVI. hat unsere Stiftskirche zur päpstlichen Basilika erhoben. Sie trägt jetzt den Namen:
"Stiftsbasilika St. Vitus und St.
Deocar"
Somit gibt es nun neben der Franziskanerbasilika in Ingolstadt und der Wallfahrtsbasilika in Wemding mit Herrieden drei päpstliche Basiliken in der Diözese Eichstätt.
Die Erhebung zu einer Basilika ist eine besondere und seltene Ehre für eine Kirche. Dies ist eine große Freude für Herrieden und den ganzen Pfarrverband. Der Titel "Päpstliche Basilika" bringt verschiedene Rechte und Pflichten mit sich, davon wird noch die Rede sein. Für uns bedeutet es vor allem das Evangelium Jesu Christi mit Leidenschaft und Freude zu leben und zu verkündigen.
Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir die Erhebung zur Stiftsbasilika mit unserem Bischof gebührend feiern.
Mit herzlichsten Grüßen
Ihr Stadtpfarrer
Peter Wenzel
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2. ökumenischer Kirchentag in München
Der katholische Pfarrverband Herrieden organisierte mit der evangelischen Pfarrgemeinde eine
Tagesfahrt zum Ökumenischen Kirchentag 2010 "Damit ihr Hoffnung habt".
Erfreulicherweise hat sich noch eine kleine Gruppe Gläubiger aus Windsbach der Unternehmung angeschlossen. Vor Ort in
München stürzte sich nach einem gemeinsamen Frühstück jeder auf eigene Faust ins Getümmel und
versuchte die interessantesten Angebote aus dem äußerst vielfältigen Programm auszuwählen. Vom
Bibelteilen über das Kabarettprogramm bis hin zur Podiumsdiskussion über Grüne Gentechnik war
alles möglich. Erschöpft und sehr bereichert machten wir uns am Abend wieder auf die Heimfahrt und
durch Erzählungen über das Busmikrophon konnte jeder an den Erfahrungen des anderen teilhaben.
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Pfarrgemeinderäte
verabschiedet
Im
Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedeten Stadtpfarrer Peter Wenzel und
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Manfred Niederauer in der Pfarrei St. Vitus und Deocar aus dem
Pfarrgemeinerat ausgeschiedene Mitglieder. Der Geistliche dankte Anni Friedel für 24 Jahre im
PGR, darunter auch als stv. Vorsitzende, Klara Herde für eine 16-jährige Amtszeit, Albert Feuchter für 12
Jahre Engagement, sowie Michaela Kieslinger und Gabriele Bayer für ein vierjähriges Mitwirken im
Gremium. Leonhard Mäckler konnte an der Verabschiedung nicht teilnehmen.
Den ehemaligen Mandatsträgern wurde für die verantwortungsvolle Aufgabe der Mitgestaltung kirchlichen und
pfarrlichen Lebens der Dank ausgesprochen.
„Sie haben damit mit dazu beigetragen, dass die Botschaft von der Liebe Gottes die Mitmenschen erreicht", heißt es in der von Bischof Dr. Gregor Maria Hanke
unterzeichneten Urkunde.

Foto von links: Stadtpfarrer Peter Wenzel, Gabriele Bayer, Klara Herde, Albert Feuchter, Michaela
Kieslinger, Anni Friedel und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Manfred Niederauer.
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Geistliche Berufe – Priester und Ordensleute
aus der Pfarrei St. Vitus und
St. Deocar Herrieden
Im Jahr 2000 wurden die Archivalien der Pfarrei St. Vitus und St. Deocar Herrieden vom Bischöflichen
Ordinariat Eichstätt an die Pfarrei Herrieden zurückgegeben. Archivräume wurden im Dachgeschoß
des restaurierten Pfarrheims eingerichtet. Es bildete sich ein Team zur Betreuung des Pfarrarchivs,
dem Hermann Jechnerer, Ludwig Marcher, Hans Schuster und Rudolf Eder, angehören.
Bei den ersten Ordnungsarbeiten fand sich eine Festschrift, die durch die Münsterpfarrei Ingolstadt
zum 70. Geburtstag ihres Münsterpfarrers Franz Seraph Limbacher im Jahre 1898 herausgeben
wurde.
Dies war für Rudolf Eder der Anlass, sich mit einer Dokumentation der aus der Pfarrei Herrieden
stammenden Priester und Ordensleute zu befassen.
In jahrelangen Recherchen – Sichtung von Unterlagen im Diözesanarchiv (Series Parochorum und
Geistl. Ahnentafel, erstellt von Franz X. Buchner), Studien alter Pastoralblätter, Auskünfte aus
Kloster- und Ordensarchiven, Mitarbeit von Angehörigen von Priester und Ordensleuten und durch
Selbstauskunft noch lebender Priester und Ordensleute – ist eine nahezu hundertseitige Dokumentation
entstanden, die Auskunft über rd. 190 Geistliche und Ordensleute aus der Pfarrei Herrieden gibt. Bei den
Priestern reicht diese Dokumentation zurück bis ins 11. Jahrhundert und bei den Ordensleuten konnte
bis zur Säkularisation recherchiert werden. Die umfangreiche Arbeit berichtet über Abstammung,
Leben und Wirken der Geistlichen und Ordensleute, ist mit Fotos und Dokumenten versehen und
erhält ein Glossar, das Spezialausdrücke erklärt.
Die Dokumentation kann von interessierten Pfarrangehörigen bzw. von Angehörigen und
Verwandten Herrieder Priester und Ordensleute zum Preis von 15,- € erworben werden.
Bestellungen über das Pfarramt Herrieden, dort kann auch ein Exemplar der Dokumentation
eingesehen werden.
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Familiengottesdienst
am 09.05.2010
"Friede
soll mit euch sein!"
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Was braucht eine Familie? Das haben sich die Kinder überlegt und ihre Antworten auf große
Bausteine geschrieben. Mit den Steinen bauen wir ein Haus -
als Bild für unsere Familien.
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Nach der Lesung und dem Evangelium wissen wir, von wem die Liebe und der Friede kommt, den wir
so dringend brauchen:
Jesus schenkt den Frieden! Jesus gibt die Liebe! Jesus hält unser Haus, unsere Familien zusammen, verbindet Mama, Papa und die Kinder.
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Und wenn das Haus auch noch so wackelt - wie es uns der Herr Kaplan zeigt - es fällt nicht ein, wenn
Jesus darin einen festen Platz hat.
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Ökumenisches Zeugnis für den Wert des Lebens
Bei der regionalen Eröffnung der „Woche für das Leben" legten evangelische und
katholische Christen Zeugnis für den Wert des Lebens ab. Die Aktionswoche für den evangelischen
Kirchenkreis Würzburg-Ansbach und für das Bistum Eichstätt begann mit einem Wortgottesdienst in
der Stiftskirche St. Vitus und St. Deocar.
Stadtpfarrer Peter Wenzel konnte hierzu als Gäste den evangelischen Regionalbischof Christian Schmidt aus Ansbach mit Dekan Hans Stiegler aus Ansbach
und der Herrieder Pfarrerin Anette Simojoki, sowie Diözesanbischof Dr. Gregor Maria Hanke,
Seelsorgeamtsleiter Alfred Rottler und den Beauftragten für Kranken- und Behinderten Pastoral, Pfarrer
Alfred Grimm, begrüßen.

Foto:
Benno Goth
Die Bischöfe mit den Geistlichen beider Konfessionen beim Wortgottesdienst:
Von links. Pfarrer Grimm, Sellsorgeamtsleiter Alfred Rottler, Stadtpfarrer Petere Wenzel,
Regionalbsichof Christian Schmidt, Bischof Dr. Gregor Maria Hanke, Dekan Hans Stiegler, Pfarrerin Anette
Simojoki, Kaplan Michael Harrer.
Pfarrerin Simojoki führte die zahlreichen Gottesdienstbesucher in das Jahresthema „Gesunde
Verhältnisse" ein. Ihre Aussage, dass Gesundheit keine Ware sei, sondern neben der professionellen
Versorgung und Betreuung Zuwendung, Respekt und Gemeinschaft erfordere, zog sich wie ein roter
Faden durch den Gottes- dienst und den anschließenden Stehempfang.
Diese Aussage bestätigte
Bischof Dr. Gregor Maria Hanke, für den Gesundheit kein Konsumprodukt und mehr als nur
körperliches Wohlbefinden ist Das Wort Gottes heilt, so der Oberhirte der Katholiken im Bistum
Eichstätt. Lebens- und Glaubenseinstellung gehören für ihn zusammen. Sich von Gott berühren
lassen und sein Leben aus einer Sicht gestalten, die vom Herrn kommt, dies müsse die Versorgung
durch Ärzte und Pflegepersonal ergänzen.
Regionalbischof Christian Schmidt bekannte eine Verbindung zu Herrieden durch seinen
langjährigen Dienst an der Nürnberger Lorenzkirche mit dem
Deocaraltar. In seiner Predigt reihte er exemplarisch Beispiele fehlender „gesunder Verhältnisse" auf, von den Erfahrungen in Altersheimen,
in denen dem engagierten Personal Zeit für Zuwendungen und zum Zuhören fehle, von den
Belastungen in den G8-Abtiturstufen, über die „Schattenmenschen", illegale Einwanderer, die offiziell
nicht existieren, bis hin zu Erfahrungen die er anlässlich eines Kongo-Besuches machen musste.
„Gesunde Verhältnisse" bestehen nicht nur in der Garantie einer guten Pflege und Behandlung, wir
müssen uns vielmehr fragen, was macht unsere Gesellschaft krank und wie sieht es mit der
gerechten Verteilung der Ressourcen aus. Gefordert ist Solidarität! Diese Aussage wird bekräftigt durch
das Tages-Losungswort der Evangelischen Kirche „Lernt Gutes zu tun, trachtet nach Recht und helft
den Unterdrückten, dann werdet ihr das Gesetz erfüllen".
Die Politik ermahnte er „gesunde Verhältnisse" durch bessere Bedingungen für das Pflegepersonal zu
schaffen, damit diesen tatsächlich Zeit für menschliche Zuwendungen zur Verfügung stehe. Mit den
Worten „Es ist schön Menschen ehrenamtlich zu besuchen" würdigte er die Arbeit ehrenamtlicher
Besuchsdienste in Alten- und Pflegeheimen und dankte gleichzeitig den Ehrenamtlichen, die im Rahmen
eines Fahrdienstes Bewohner des Alten- und Pflegeheimes St. Marien zum Gottesdienst brachten.
Die kirchenmusikalische Gestaltung
des Eröffnungsgottesdienstes oblag dem Posaunenchor der Christuskirche, den Stiftskirchenbläsern, sowie dem Stiftskirchenchor und dem Kirchenchor der Christuskirche.
Nach dem Gottesdienst waren die Gottesdienstbesucher zu einem Stehempfang in das Pfarrheim
geladen, bei dem sie von Frauen aus beiden Kirchengemeinden bewirtet wurden.

Foto:
Rudolf Eder
Von links: Moderator Deocar Bösendörfer, Stadtpfarrer Peter Wenzel, Bischof Christian
Schmidt und Bischof Dr. Gregor Maria Hanke bei der Eröffnung der Ausstellung und des
Stehempfangs.
Mit Schautafeln
stellten sich karitative Gruppen vor. Der frühere Geschäftsführer der Katholischen
Erwachsenenbildung in Herrieden, Deo Bösendörfer, führte die beiden Bischöfe als Moderator durch die
Präsentation, bei der Vertreter des Alten- und Pflegeheims St. Marien, der „Gut-Tod-Bruderschaft" aus
Neunstetten, von Kranken- und Diakonievereinen, der Caritas-Kreisstelle, der
Evangelisch-Katholischen Sozialstation Bechhofen und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend für
Informationen zur Verfügung standen.

Foto:
Benno Goth
Die Bischöfe informieren sich am Stand der Caritas-Kreisstelle Herrieden.
Die beiden Bischöfe dankten für diese ehrenamtliche Arbeit und sahen es als gemeinsame
ökumenische Aufgabe, Zeugnis für den Wert des Lebens zu geben. Sie würdigten die ehrenamtliche
Arbeit, die helfenden Hände und die geopferte Zeit.
Bischof Schmidt nannte Herrieden, als benediktinischen Ort, einen guten Ort für die Eröffnung der
„Woche für das Leben", denn den Mönchen und Klöstern, die durch ihre Kräutergärten und Apotheken
Pionierarbeit im Gesundheitswesen leisteten, ist viel zu verdanken. Worte das Dankes fand er auch
für die Ökumene, in der schon Vieles möglich wurde, um bei dieser Gelegenheit ein gemeinsames
Gedenken an den Hl. Deocar, der uns Vorbild und Stärke im Glauben vermittelt, anzuregen.
Rudolf
Eder
Kirchenpfleger
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