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Blick vom Langhaus in den Chorraum:
Sichtbar wird die neugotische Gesamtausstattung vom Ende des 19. Jh. mit den dafür typischen
Fenstern, den Aufbau (Gesprenge) der Altäre und des Spitzbogens hin zum Chorraum. Ein
besonderes Merkmal dieser Kirche ist weiterhin die sog. Schablonenmalerei an den Seitenwänden von
Chorraum und Langhaus sowie in den Leibungen der Fenster.
Details mit besonderen Hinweisen auf die Rolle Marias in der Thematik dieser Kirche:
Diese Kirche ist in ihrer Gesamtgestaltung getragen von der Symbolik, die Maria als die Mutter Jesu
und Begleiterin ihres Sohnes in der Freude und im Leid hinweist z.B. durch die Farbgebung der
Dekors: Grün als Farbe des Lebens, Rot als Farbe der Liebe und des Leidens, Früchte als Symbol
des Lebens, Rosen und Lilien als Symbole der Schönheit und Reinheit. Besonderen Ausdruck findet
diese Symbolik in folgenden Details:
Hauptaltar als Flügelaltar mit Krönung Mariens, Weihnachts- und Ostergeschehen an der Frontseite,
Leidensgeschichte an der Rückfront.
 
Zwei bunte Glasfenster im Chorraum stellen die Verkündigung durch den Erzengel Gabriel und Marias
Besuch bei Elisabeth dar.

Die netzgewölbte Decke im Chorraum zeigt 4 Bilder aus dem Leben Marias und ihres Sohnes.
Die beiden Seitenaltäre zeigen Darstellungen der Mutter Anna mit Maria und Jesus mit prophetischen
Worten, die auf die Rolle Marias im Heilsgeschehen hinweisen, aber auch die Bedeutung von Reue
und Buße aller Menschen.
Die zehn Medaillons an beiden Seiten des Langhauses stellen die 5 Teile des freudenreichen bzw.
schmerzhaften Rosenkranzes dar.

Die frühbarocke Holzdecke (1705) beherrscht eindrucksvoll das Langhaus der Kirche auf einmalige
und originelle Weise mit Stuckornamenten als Schnitzerei, besitzt als Rahmungen geschnitzte Laub-
und Fruchtkränze, die Felder schmücken Muscheln, Akanthusranken, Cherubköpfe und Ölgemälde
mit der zentralen Darstellung Mariens in der Engelsglorie als Himmelskönigin, 4 Tondis als Ziermotiv
in den Eckfeldern stellen wiederum Stationen aus dem Leben Mariens dar.
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